Es wird viel über die Wichtigkeit üblicher Streichfette diskutiert. Es werden einerseits so einige Margarinesorten
empfohlen und andererseits erfährt man, dass doch die gute alte Butter auf unseren Tischen besser gestellt ist.
Als Endverbraucher sich in den Empfehlungen der Wissenschaftler und Hobbyberatern zurecht zu finden, fällt so manchen schwer. Betrachten wir es aus einem anderen Blickwinkel. Wir stellen uns mal nicht die Frage: "Welches Streichfett soll ich nun verwenden?" sondern:
"Warum verwende ich Streichfett?" Ja, es schmeckt - wäre mit Sicherheit einer der Antworten. Ist es aber wirklich so? Nehmen wir mal an, Sie haben eine frische, womöglich noch warme Scheibe Vollkornbrot und haben vor, sie mit einer "kräftigen" Scheibe Aufschnitt zu belegen. Schmecken Sie das Streichfett? Wenn ja, dann haben wir es hier eher mit einem Mengenproblem zu tun - und nicht deren Auswahl. Sie meinen es wäre zu trocken? Wenn Sie es wegließen? Das ist ein Argument. Also stellen wir uns die entscheidene Frage noch einmal: Weswegen verwende ich Streichfett?
Als wir noch kleine Kinder waren, wurden uns unsere "Stullen" mit irgendwas drauf serviert. Mit der Zeit wurde uns beigebracht uns unser Frühstücksbrot selber vorzubereiten und bedienten uns am elterlichen Kühlschrank. Noch ein paar Jahre später hatten wir unseren eigenen - und siehe da - in der Kühlung sind Butter oder Margarine zu finden.
Wir sind es von Anfang an gewohnt, unseren Aufschnitt ans Brot zu kleben. Es darf ja nichts herunterfallen. Die Antwort lautet somit: es ist Gewohnheit. Natürlich schmeckt ein warmes Sontags-Weizen-Brötchen mit Honig und Butter unverwechselbar. Aber täglich genossen? Es gibt viele Ideen in diese Richtung, sich die Brotmahlzeiten lecker und gesund zu gestalten - hin und wieder auch mal ohne Butter und Margarine. Ihr Erährungsberater hat viele Ideen.
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